1.Mai – Ab auf die Straßen und das Leben selbst in die Hand nehmen!

Viele kennen den 1. Mai nur noch als gesetzlichen Feiertag, einen freien Tag den der Staat uns zugesteht. Volksfeste und Saufgelage im Vordergrund, Demonstrationen werden in den Hintergrund gerückt und die Presse erschafft die Hetze gegen die Demonstrant_Innen, um die Feiernden am Ende des Tages zu bestätigen, dass sie das „Richtige“ – das Brave, gemacht haben und nicht, wie die Demonstrant_Innen, auf die Straße gingen um den hohen Herren in den Arsch zu treten.

„Steineschmeißer“, „Chaoten“ oder „Gewalttäter“ werden sie genannt.
Der kämpferische Ursprung und die mit ihm verbundenen Träume und Ziele der Arbeiter_Innenbewegung sind in Vergessenheit geraten. Doch dass diese sogenannten „Steineschmeißer“ heute wie damals für ein besseres Leben kämpfen interessiert kaum einen. „Das sind unsere Steuergelder, die sie verbraten!“ hört man nicht selten. Die Logik des Kapitalismus ist schon so stark in den Köpfen der Menschen verwurzelt. Eingeworfene Schaufensterscheiben und brennende Barrikaden oder Autos lassen die Menschen aufschreien, jedoch wenn Menschen nichts zum Essen haben oder in Kriegen sterben müssen, bleiben sie still. Ein zerstörter, jederzeit ersetzbarer Gegenstand wird dramatisiert – Ein Menschenleben, welches nicht ersetzbar ist, ist nicht erwähnenswert. Tränen für Luxus, aber nicht für das Leben… Das macht unsere heutige Gesellschaft aus.

Wir sollten aber anfangen diese Gesellschaft zu ändern, wir sollten anfangen aus der Passivität auszubrechen und wir sollten anfangen für etwas besseres als das Bestehende zu kämpfen. Für eine solidarische und herrschaftsfreie Welt. Eine Welt die wir selbst mit unseren Träumen, unserer Liebe und nach unseren Bedürfnissen formen werden!

Ein paar „Steineschmeißer“

Mit Feuer und Herz gegen jeden Staat! – Es lebe die Anarchie!