Nazipropaganda
5. Anarchistischer Spaziergang
Von anarchistische Gruppe Schwarzenbek am 12. März 2015 veröffentlicht in Anarchie, Antifaschismus, Aktionsberichte und Schwarzenbek.

Vom 11. auf den 12. März wurden wieder mehr als 40 Plakate in Schwarzenbek verklebt. Diesmal haben sie beschlossen das Wohngebiet um das Jugendzentrum und am Bahnhof mit ihrer Propaganda zu plakatieren.

Im Umkreis des neuen Jugendzentrums wurden sämtliche Bushaltestellen, Stromkästen und Container mit Naziplakaten beklebt. Auf den Plakaten machen sie ihre Angst vor den „bösen Einwanderern“ deutlich, mit einem mehr als weltfremden Vergleich. „Die Indianer konnten die Einwanderung nicht stoppen – Heute leben sie in Reservaten.“

Einen Vergleich mit der Kolonialisierung Amerikas durch die Europäer_Innen mit Flüchtlingen und Migrant_Innen die hier mit der Hoffnung auf ein besseres Leben herkommen, zu ziehen beweist nur noch mehr, dass Nazis alles versuchen, um ihren Rassismus, ihre vermeintliche Angst, als „begründet“ darzustellen. Weder kann man Menschen die vor Kriegen, Hunger und Vergewaltigung flüchten mit Kolonialmächten vergleichen, noch kann man für solch schwachsinnigen Vergleichen auch nur ein Fünkchen Verständnis gewinnen.

Wie viel Plakate wirklich verklebt wurden, können wir nicht sagen, da erstaunlicherweise auch der Bauhof der Stadt unterwegs war und Plakate entfernt hat. Lediglich von uns wurden um die 40 Plakate entfernt. Die Plakate am Bahnhof waren erfreulicherweise bereits um 10 Uhr schon zerstört.












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