Nazipropaganda
1. Anarchistischer Spaziergang
Von anarchistische Gruppe Schwarzenbek am 19. Mai 2014 veröffentlicht in Antifaschismus, Anarchie, Aktionsberichte und Schwarzenbek.

Am Sonntag, den 18. Mai trafen sich gegen 13 Uhr einige Anarchist_Innen, um einen Spaziergang durch Schwarzenbek zu unternehmen. Grund für diese Aktion war, dass vergangene Woche fast der komplette Stadtkern von Faschist_Innen mit Plakaten und Aufklebern beklebt wurde. Innerhalb von zwei Stunden wurde das Stadtbild von der faschistischen Propaganda bereinigt und mit anarchistischen/antifaschistischen Aufklebern überklebt.

Wir wollten mit diesem Spaziergang den Anwohner_Innen bewusst machen, dass jeder Mensch selbst einschreiten kann. Auch wenn es in unserem Beispiel nur um Aufkleber und Plakate ging, ist es wichtig, dass man sich nicht auf die Stadt oder die Polizei verlässt, sondern selbst handelt. Indem man sich auf die staatlichen Institutionen verlässt, gibt man seinen eigenen Handlungsspielraum auf und begibt sich vollständig in die Fremdbestimmung. Die Stadt gehört allen, deshalb sollte auch jede_r von uns eingreifen, wenn sie_er die Nazis beim handeln beobachtet. Das Eingreifen muss nicht in Form von gewalttätigen Übergriffen stattfinden, sondern einfach, dass man nicht mehr wegsieht. Dokumentiert Nazipropaganda, meldet sie oder entfernt sie. Desto mehr Menschen handeln, desto weniger Spielraum wird den Faschist_Innen überlassen.

Auf dass wir es gemeinsam verhindern werden, dass Nazis einen Fuß in Schwarzenbek oder sonstwo fassen werden!


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