Nazipropaganda
Demonstration gegen Naziaktivitäten
Von anarchistische Gruppe Schwarzenbek am 13. Oktober 2014 veröffentlicht in Antifaschismus, Anarchie, Termine und Schwarzenbek.

Es wird immer deutlicher, dass Schwarzenbek, im Bezug auf die Herkunft doch nicht so offen ist, wie es der Bürgervorsteher Konrad Freiberg (SPD) behauptet. 1 Seit mehreren Jahren werden die Aktionen von den Schwarzenbeker Nazis immer häufiger und offensichtlicher.

Bereits 2010 wurden zweimal die Scheiben von dem Büro der Linkspartei eingeworfen, es gab Hetzjagden und mehrere verbale und körperliche Übergriffe auf Anarchist_Innen, Antifaschist_Innen und Migrant_Innen; bei einem wurde eine Person von einer Gruppe Nazis zusammengetreten und konnte sich nur mit Pfefferspray retten. Seit Anfang diesen Jahres wurden mehrmals hunderte von Plakaten und Aufklebern von Nazis in Schwarzenbek verklebt. Da sich die Stadtverwaltung nicht in der Verantwortung sah, die Nazipropaganda entfernen zu lassen, haben sich jedes mal Anarchist_Innen aus Schwarzenbek und Umgebung getroffen und die Stadt gesäubert. Bei der letzten Säuberungsaktion wurde gegen eine Person, von Zivilpolizist_Innen ein Platzverweis ausgesprochen. Wir verurteilen die Kriminalisierung der Polizei und des Staates von Menschen die sich gegen Faschismus engagieren. Auch wenn es sich bei den aktuellen Geschehnissen nur um Plakate und Aufkleber handelt, handelt es sich dennoch um ein erneutes aufkeimen faschistischer Aktivitäten und diese sind einfach nicht zu verharmlosen. Insbesondere nicht, da es zu einem Erstarken und Verfestigen faschistischer Aktivitäten führt. Plakate und Aufkleber konnte man auch in den umliegenden Dörfern und Städten finden. Ebenso eine Plakataktion mit antisemitischen Inhalten im gesamten Landkreis.

Es liegt in unserer Verantwortung die Nazis daran zu hindern hier Fuß zu fassen. Wir dürfen ihre Propaganda nicht bagatellisieren und es sollte jetzt eingegriffen werden statt zu warten, bis es wieder einen Brandanschlag, wie 2009 auf das „Feuerschloss“ geben wird.

Deshalb kommt mit uns am 13.12.14 auf die Straße und zeigt den Nazis, dass ihre Theorien hier nicht auf fruchtbaren Boden treffen werden.

Für ein Leben in Liebe und Freiheit!

Samstag, den 13.12. um 14 Uhr auf dem Ritter-Wulf-Platz.

Partei- und Nationalsymboliken sind auf der Veranstaltung nicht erwünscht.

  1. Lauenburger Onlinezeitung – Braucht Schwarzenbek ein Image? [zurück]


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