Schwarzenbek
Fuck the Stadtjugendpflege!
Von anarchistische Gruppe Schwarzenbek am 24. Oktober 2014 veröffentlicht in Antifaschismus, Anarchie, Termine und Schwarzenbek.

Es gibt viele Dinge die nicht für alle Ohren bestimmt sind. In einer Kleinstadt wie Schwarzenbek, kann es durchaus passieren, dass solche bestimmten Informationen bekannt werden. Wie z.B. die Tatsache, dass die Demonstration gegen Naziakivitäten schon im Vorfeld dadurch kriminalisiert wird, dass der Stadtjugendpfleger und der Straßensozialarbeiter die Demonstration begleiten sollen, um ein Auge auf die Jugendlichen zu haben und für Ordnung zu sorgen. Interessant an diesem Vorgehen ist, dass das Ziel eine Demonstration gegen Naziaktivitäten in Schwarzenbek und Umgebung ist.

Weder Stadtverwaltung, noch die Parteien haben etwas gegen die Nazipropaganda unternommen. Hier wird ganz offensichtlich, dass ihre Taktik, das Naziproblem unter den Tisch zu kehren und es der Öffentlichkeit zu verwehren, nicht aufgegangen ist. Als Schlussfolgerung auf ihr eigenes Versagen, werden andere Menschen kriminalisiert und stigmatisiert, die etwas unabhängig von Fremdbestimmung auf die Beine stellen.

Besonders kritisch finden wir, dass der Stadtjugendpfleger bereits 2009 eine Demonstration als Reaktion auf den Brandanschlag auf das „Feuerschloss“, begleitet hatte. Anschließend wurde ein Gespräch mit dem Verfassungsschutz geführt. Was genau für Informationen damals an den Geheimdienst weitergeben wurden, wissen wir leider nicht. Aber es reicht uns von dem Gespräch zu wissen, um bereits jetzt den Stadtjugendpfleger von der Demonstration am 13.12. auszuschließen.

Einerseits kritisieren wir die Stadt für die geplante Beobachtung der Demonstration. Andererseits jedoch danken wir auch für dieses eindeutige Zeichen, dass sich die Stadtverwaltung davor fürchtet, in eine Lage zu kommen, die Stadt nicht mehr befrieden zu können. Eine Demonstration kann die Stadt nicht so einfach unter den Tisch kehren, wie Nazipropaganda, die die meisten Menschen nicht als solche identifizieren. Und uns wird die Stadt auch nicht mehr aus dem Stadtbild drängen können.

Gegen die Zusammenarbeit von Jugendbetreuung, Geheimdienst und Polizei!


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