Escheburg
Rassist_Innen den Kampf ansagen!
Von anarchistische Gruppe Schwarzenbek am 12. Februar 2015 veröffentlicht in Antifaschismus und Escheburg.

In Escheburg hat sich Montag etwas entladen, was schon seit längerer Zeit wieder am wachsen ist. Die angebliche Angst vor dem Fremden, die egoistische Angst etwas von seinem Wohlstand abgeben zu müssen hat erneut ihren Skrupel gezeigt. Am helllichten Tag wurde eine noch leerstehende Flüchtlingsunterkunft angezündet und erst einmal unbewohnbar gemacht.

Bei der Grundstimmung in Escheburg und im restlichen Teil vom Kreis Herzogtum Lauenburg sind für solche Taten keine Nazis mehr nötig. Der Rassismus hat ebenso wie die Rassist_Innen einen reservierten Platz am Stammtisch und erfreut sich über jedes weitere Vorurteil. Mit jedem weiteren „Ausländer“witz wird die Menschlichkeit weiter begraben.

Doch kaum knallt es, stehen viele Politiker_Innen und Nachwuchspolitiker_Innen schon bereit, um sich stark betroffen und erschüttert zu zeigen. Wir gestehen ihnen ihr Mitgefühl nicht ein, da jeder Mensch der nicht schon beim kleinsten Zeichen von Rassismus und Faschismus reagiert, selbst Mittäter_In ist. Durch das Wegsehen und das Unter-dem-Tisch-kehren wird nur noch mehr Feuer ins Öl gegossen.

Es gilt nicht erst dann einzugreifen, wenn Rassist_Innen ihren Stammtisch verlassen haben, sondern schon wenn sie nur existieren. Die Politik findet es fassungslos, dass Menschen zu Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte bereit sind – wir sind fassungslos, dass erst Stellung bezogen wird, wenn es geknallt hat, um dann lediglich Imagepflege zu betreiben. Ebenso finden wir es in keinster Weise unterstützenswert auch noch mit den Rassist_Innen in den Dialog zu treten. Menschen die nichts außer Hass in ihrem Herzen tragen, sind auch nicht offen für Argumente.

Wir verbleiben in offener Feindschaft mit Deutschland und seinen Nazis und Rassist_Innen!

Samstag, 14.02.2015 | 14 Uhr | Kundgebung | Escheburg auf dem Sportplatz am Soll

Wendet euch für die gemeinsame Anreise aus Schwarzenbek per E-Mail an uns.

Hier findet ihr den Aufruf der Antifa Herzogtum Lauenburg


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