Für ein anarchistisches Zentrum!
Start der Kampagne
Von anarchistische Gruppe Schwarzenbek am 11. Oktober 2011 veröffentlicht in Freiräume und Schwarzenbek.

Wir starten die Kampagne für ein anarchistisches Zentrum im Kreis Herzogtum Lauenburg.
Ziel ist ein offenes Kulturzentrum in Schwarzenbek, es soll ein Ort sein, der es Menschen aller „Klassen“, Kulturen und Altersgruppen ermöglicht, sich außerhalb von Hierarchie und Autoritätsgefüge zu begegnen und auszutauschen.

Weder die Stadt noch der Kreis Herzogtum Lauenburg haben Geld für ein Jugendzentrum in Schwarzenbek, doch Multinationale Großinvestor_Innen für den leerstehenden ALDI an der Buschkoppel hat man sofort bei der Hand. 1 Aufgrund dieser verfehlten lokalpolitischen Prioritätensetzung ist ein selbstbestimmtes kulturelles Zentrum für die Menschen in Schwarzenbek und Umgebung eine erzwungene und längst überfällige Maßnahme. Weiterer bestehender Supermarktleerstand wird wieder für kommerzielle Zwecke genutzt, statt dass man ihn in die durch die baldige Abschaffung des Jugendtreffs bedingte fehlenden sozialen Strukturen investiert. 2

Während die Kosten den Jugendtreff zu sanieren mit ca. 140.000 Euro, wenn man großzügig veranschlagt, zu teuer sind, wird ein Umzug in die Compeschule, der voraussichtlich die veranschlagte und ohnehin fraglicherweise aufzutreibende Viertelmillion überschreiten würde in Erwägung gezogen.
Die veranschlagte Viertelmillion Euro aufzutreiben dürfte sich als schwer machbar erweisen, zum einen hat die Stadt mit den möglichen Investoren mehr als drei Jahre nicht geredet -bis diese endlich absprangen, wie laut „Bergedorfer Anzeiger“ sogar Finanzausschussvorsitzender Helge Harms vorhält; er spricht sich alternativ für eine Förderung der Sanierung des alten Gebäudes am Markt durch die Aktivregion Sachsenwald-Elbe aus.

Offenkundig braucht Schwarzenbek also ein Zentrum, in dem sich Jugendliche und Erwachsene aus und aus der Umgebung von Schwarzenbek barrierefrei begegnen und austauschen können.
Unser Ziel ist es ein solches Zentrum zu gewährleisten und unser positiver Erfolg wird indes durch die Wiederinbesitznahme leerstehender Räumlichkeiten in Schwarzenbek durch marktradikale, Sozialabbau betreibende Elemente für deren Fragwürdige Kommerzielle Interessen verhindert. Dieser Prozess der Verhinderung eines offenen, selbstbestimmten kulturellen Zentrums für die Menschen in und um Schwarzenbek wird durch den apathischen Konsumwahn der Menschen gefördert.

  1. Artikel über die Investor_Innen [zurück]
  2. Artikel über neue Supermärkte [zurück]


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