Schwarzenbek
4. Ausgabe der Flächenbrand erschienen
Von Flächenbrand am 10. Juli 2015 veröffentlicht in Anarchie und Schwarzenbek.

Hallo Gefährt*Innen und Leser*Innen,

in dieser Ausgabe findet ihr einige Texte und Berichte über anarchistische Themen und Kämpfe, mit lokalem Bezug. Kurz nach dem Erscheinen der letzten Ausgabe erlang das kleine Dörfchen Escheburg erschreckend bundesweite Aufmerksamkeit. In einem Wohngebiet wurde ein Haus für einige Flüchtlinge hergerichtet, auf welches einen Tag vor dem geplanten Einzug, ein Brandanschlag durch einen Nachbarn verübt wurde. Eine Tat, die sich mit einem Blick nach Lübeck, Tröglitz, Meißen, Freital,…, unglücklicherweise nicht als Einzelfall entpuppt. Es sind nicht nur Nazis die gegen Flüchtlinge und Migrant*Innen hetzen, sondern solch einen Hass findet sich selbst in der sogenannten „Mitte“. Auch das Neonaziproblem im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt nicht ab. Nicht nur Schwarzenbek liegt im Fokus der Neonazis, sondern auch Geesthacht, Büchen und vereinzelnd auch die umliegenden Dörfer. Durch das Engagement von Antifaschist*Innen und Anarchist*Innen ist von den Schmierereien und Plakaten, welche die Neonazs hinterließen, nicht lange etwas zu sehen.

Da es bis vor kurzem noch kaum Interesse an dem Naziproblem gab, haben wir uns dazu entschieden zwei Texte der anarchistischen Gruppe Schwarzenbek abzudrucken. Die Texte zielten auf die Heuchelei der Politiker*Innen in Schwarzenbek, im Bezug auf Rassismus und Faschismus. Weitere Themen mit lokalem Bezug sind eine Chronik der Naziaktivitäten seit November 2014 und ein inhaltlicher Text zu den regelmäßig stattfindenden Infoständen in Schwarzenbek, sowie zwei Leser*Innenbriefe. Ebenso einen Kurzbericht zu dem „anarchistischen 1. Mai in Schwarzenbek“.

Viel Spaß beim Lesen und für einen kämpferischen Sommer!

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