Schwarzenbek
5. Ausgabe der Flächenbrand erschienen
Von Flächenbrand am 09. November 2015 veröffentlicht in Anarchie und Schwarzenbek.

Hallo Menschen,

im Dezember wird es zum zweiten Mal eine anarchistische Demonstration in Schwarzenbek geben. Der Grund ist derselbe wie im letzten Jahr: Die faschistischen und rassistischen Umtriebe in der Kleinstadt und der Umgebung aufzudecken, zu benennen und anzugreifen.

Momentan befinden wir uns in unheimlichen Zeiten. Es vergeht kein Tag an dem man nicht hört, dass Flüchtlinge bei dem Versuch nach Europa zu kommen starben, dass Flüchtlingsunterkünfte brannten oder dass Nazis und Rassist*Innen ihre Hetze auf die Straßen trugen. Aktivist*Innen sind an vielen Orten schon längst einem Burnout nahe. Die Einen unterstützen Tag und Nacht Flüchtlinge, stehen schützend vor den Unterkünften, sammeln Spenden und organisieren Feste oder helfen Flüchtlingen bei der Weiterfahrt, die Anderen reisen durchs ganze Land, um sich den Nazis und Rassist*Innen entgegen zu stellen, sie anzugreifen, versuchen zu vertreiben und Recherchearbeit leisten. Es sind alles wichtige Aufgabenbereiche. Viele Leute sind aktiv, doch dennoch gibt es viel zu viele Orte an denen kaum bis gar nichts passiert oder es zu wenig Aktivist*Innen gibt.

In ländlichen Bereichen, besonders in welchen ohne autonome Zentren oder anderen Freiräumen, ist Not am Menschen. Viele zieht es in die großen Städte, zum Studieren oder Arbeiten. Zurückgelassen werden einige Wenige im Hinterland zwischen haufenweise Nazis und Stammtischparolen. Vor allem in Zeiten, in denen sogar die konservative Rechte (CDU), den „Konservativen“ zu flüchtlingsfreundlich ist, ist die Kacke am dampfen.

Wir haben bedauerlicherweise keine Lösung für dieses Problem. Wir wollen aber auch keine fertig abgepackten Lösungen anbieten, sondern die rassistische Logik zerschmettern!

Eure Solidarität ist in den Dörfern gefragt! Vernetzt euch,
bildet Banden und zerschlagt die Autoritäten! Für die Anarchie!

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